Bürgerdialog zur Entwicklung der Ortsmitte

 

Formular für die Bewerbung zum Bürgerbeirat:

pdf  Beirat Bewerbung

 

Was ist die beste Nutzung für den Gebäudekomplex Gasthaus Zur Post und Flatter-Praxis? Keine einfache Frage, wenn es darum geht die Ortsmitte von Tittling weiter mit Leben zu füllen – und zwar dauerhaft. Das Thema beschäftigt Tittling schon länger und wird mit viel Herzblut diskutiert.

Um in Ruhe und grundlegend über diese Thematik diskutieren zu können, hat sich der Marktgemeinderat entschlossen, in Klausur zu gehen. Diese fand vom 12.- 13. Mai 2022 im Bürgersaal Neuschönau statt, wo die Räte im neu an das Rathaus angebauten Bürgersaal zusammen arbeiteten.

Neben dem gemeinsamen Austausch gab es Informationsvorträge für die Räte. Alfons Schinabeck, Bürgermeister von Neuschönau, führte durch „sein“ Haus mit Räumen der Verwaltung, einem Bürgersaal, einer Touristeninfo, einer kleine Ausstellungsfläche, Räume für die Jugend, der Mutter-Kind-Gruppe, Vereine und einer Cateringküche. Vertreter der Regierung von Niederbayern, Sachgebiet Städtebauförderung, erläuterten Fördermöglichkeiten für Nutzungen, die der Bürgerschaft zugutekommen. Eine Vertreterin der VHS Passau gab Einblick in den nach wie vor hohen Bedarf an Weiterbildungsmöglichkeiten und eine ortsansässige Gastronomin mit Hotel berichtete, was es bedeutet heute eine Gaststätte und ein Hotel erfolgreich zu betreiben.

Mit diesen Informationsgrundlage wurde dann fraktionsübergreifend in Arbeitsgruppen über Nutzungsideen in der Ortsmitte für das Gasthaus Zur Post und der Flatterpraxis diskutiert.

Der gemeinsame Nenner, auf den sich alle Arbeitsgruppen in der Klausur geeinigt haben, ist:
Bürgersaal, Räume für Bürgerschaft und Vereine, Räume für Bildungsangebot (z. B. VHS) und Bücherei, Touristeninfo und Räume für das Rathaus.

Im Bügerdialog am 30. Juni, der mit ca. 70 Personen rege besucht war, berichtet Barbara Hummel, Stadtplanerin, von der Klausurtagung, die sie auch moderierte, und stellte die vom Marktgemeinderat erarbeiten Nutzungsideen den Bürger*innen zur Diskussion. Danach hatten die Bürger*innen die Gelegenheit unter- und miteinander an „Bürgertischen“ die Nutzungsideen zu diskutieren und neue Vorschläge niederschreiben. So konnte alle, die wollten, ihre Meinung einbringen.

Das Diskussionsergebnis der Bürger*innen wird derzeit ausgewertet.

Zum Schluss gab es für interessierte Bürger*innen die Möglichkeit sich für die Gründung eines Bürgerbeirats zu bewerben. Der Bürgerbeirat besteht aus 14 aus den Bewerbungen gelosten Personen, die im kleinen Kreis an ungefähr drei Terminen eine Empfehlung von Nutzungen an den Marktgemeinderat formulieren können. Die Entscheidung liegt dann beim gewählten Marktgemeinderat.

Haben auch Sie Interesse sich in einem Bürgereirat einzubringen, dann bewerben Sie sich bis zum 24. Juli 2022 dafür.